Sie beauftragen das Audit. Ich führe es durch — vor Ort bei Ihrem Lieferanten, weltweit. Den VDA-konformen Bericht haben Sie zwei Werktage später.
Ein neuer Lieferant soll nominiert werden, und die Entscheidung braucht mehr als eine Selbstauskunft.
Eine Fertigung wird verlagert. Sie wollen wissen, ob das neue Werk die Prozesse beherrscht, bevor die Serie anläuft.
Reklamationen häufen sich. Der Lieferant liefert Erklärungen, aber keine Ursachen.
Extern lohnt es sich, wenn Ihr Team ausgelastet ist oder die Qualifikation als VDA 6.3 Auditor im Haus fehlt.
Ein kurzes Gespräch: Anlass, Produkte, Prozesse, Vorgaben für den Lieferanten. Daraus folgt der Auditumfang.
Auditplan mit Ihnen und dem Lieferanten abgestimmt, Unterlagen gesichtet, Schwerpunkte gesetzt.
In der Fertigung, entlang des tatsächlichen Prozesses, im Gespräch mit den Menschen, die ihn ausführen. Auf Deutsch oder Englisch. Ihre Mitarbeiter nehmen auf Wunsch teil.
Die wesentlichen Feststellungen bespreche ich noch vor Ort. Im Bericht steht nichts, was der Lieferant nicht schon gehört hat.
Innerhalb von zwei Werktagen, VDA-konform, erstellt mit dem offiziellen Auswertungstool des VDA QMC.
Auf Wunsch hinterfrage ich die Maßnahmen des Lieferanten und verfolge die Umsetzung bis zum Abschluss.
Bewertung je Prozesselement, Feststellungen mit Nachweisen, Handlungsfelder nach Priorität — im VDA-Format, das Ihr Lieferantenmanagement kennt. Dazu meine Einschätzung, wo die Risiken für Ihre Lieferung tatsächlich liegen und was der Lieferant zuerst angehen sollte.
Die Spezifikation des Bauteils, das der Lieferant für Sie fertigt: Zeichnung, Spezifikation und alle weiteren vereinbarten Anforderungen. Den Prozessablaufplan und den Control Plan. Bei einem Qualitätsproblem zusätzlich die Fehlerbeschreibung, Fotos oder Videos vom Fehlerbild, den 8D-Report des Lieferanten und idealerweise n.i.O.-Teile, die wir vorab gemeinsam ansehen.
Dazu einen Ansprechpartner auf Ihrer Seite und die Kontaktdaten beim Lieferanten für die Terminabstimmung. Den Rest kläre ich mit dem Werk.
Ein Audit ist kein Verhör und keine Formsache. Der Schwerpunkt liegt in der Fertigung, nicht im Besprechungsraum. Ich frage, bis ich den Prozess verstanden habe, und ich lasse mir zeigen, nicht erzählen.
Ich habe in den USA, Japan, Korea, China und Indien auditiert. Ich weiß, was ein Ja im Audit wirklich bedeutet — und wo Risiken zwischen den Zeilen sichtbar werden. Der Lieferant erlebt ein sachliches, respektvolles Audit. Sie bekommen ein ungeschöntes Ergebnis.
Ich zertifiziere nicht und ich schule nicht. Ich führe keine Systemaudits nach IATF 16949 oder ISO 9001 durch. Und ich berate keinen Lieferanten, den ich im Auftrag eines Kunden auditiere.
Von der Anzahl und Komplexität der zu auditierenden Prozesse, der gewünschten Audittiefe, der Größe des Standorts, davon, ob eine Potenzialanalyse oder ein vollständiges Prozessaudit gefragt ist, sowie von Sprache und Reiseaufwand. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit dem konkreten Umfang.
Vor Ort ab einem Tag bei deutschsprachigen Lieferanten, ab anderthalb Tagen bei englischsprachigen. Bei komplexen Prozessen oder mehreren Produktfamilien entsprechend mehr.
Mit drei Werktagen Vorlauf. Das gilt für geplante Audits ebenso wie für dringende Fälle — Qualitätsproblem, drohender Linienstillstand — sofern der Lieferant den Termin ermöglicht.
Ja. Fachleute aus Ihrem Haus, zum Beispiel aus Qualität, Einkauf oder Entwicklung, können als Co-Auditoren teilnehmen. Die Bewertung treffen wir gemeinsam im Auditteam — Auditor und Co-Auditoren auf Kundenseite.
Ja. Ein Lieferantenaudit in Ihrem Auftrag ist ein Second-Party-Audit, unabhängig davon, ob es Ihr Mitarbeiter oder ein externer Auditor durchführt. Entscheidend ist, dass der Auditor beim VDA QMC als VDA 6.3 Prozessauditor zertifiziert ist und der Bericht im VDA-Format vorliegt. Beides ist bei mir gegeben.
Nein. Die Gespräche vor Ort, der Rundumblick auf die Fertigung, die Möglichkeit, bei Auffälligkeiten sofort nachzufassen, und nicht zuletzt die Gespräche nebenher sind für ein belastbares Ergebnis entscheidend. Was remote gut funktioniert, ist die anschließende Maßnahmenverfolgung.
Die Potenzialanalyse bewertet einen Lieferanten vor der Vergabe — ob er die Anforderungen der VDA 6.3 erfüllt und ins Lieferantenportfolio des Kunden passt. Das Prozessaudit bewertet laufende oder anlaufende Prozesse bei einem Lieferanten, mit dem Sie bereits arbeiten.
IATF 16949 ist ein Managementsystem-Audit: Eine akkreditierte Zertifizierungsstelle prüft als Third Party, ob das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens die Norm erfüllt, und stellt ein Zertifikat aus. VDA 6.3 ist ein Prozessaudit: Es bewertet konkrete Fertigungsprozesse für ein bestimmtes Produkt und findet als Second-Party-Audit im Auftrag des Kunden statt. Das Ergebnis ist kein Zertifikat, sondern ein Bericht mit Bewertung und Befunden zu genau diesen Prozessen.
Nach VDA 6.3:2023 muss ein externer Dienstleister, der Prozessaudits im Kundenauftrag durchführt, beim VDA QMC als Prozessauditor zertifiziert sein. Das Zertifikat ist fünf Jahre gültig und wird nur verlängert, wenn der Auditor regelmäßig auditiert. Ich bin seit 2015 zertifizierter VDA 6.3 Prozessauditor, zuletzt requalifiziert 2024.
Für die Vorbereitung genügt ein Ansprechpartner aus der Qualität. Im Audit selbst müssen alle eingebundenen Abteilungen vertreten sein, und Ihr Produkt sollte während des Audits gefertigt werden. Was ich von Ihnen als Auftraggeber brauche, steht unter Voraussetzungen.
Die Bewertung erfolgt nach VDA 6.3. Bei schwerwiegenden Befunden werden Sofortmaßnahmen benötigt, die der Lieferant definiert und umsetzt. Die Bewertung der Maßnahmen liegt im Regelfall bei Ihnen als Kunde, ebenso die Entscheidung über die weitere Lieferantenbeziehung. Auf Wunsch übernehme ich die Maßnahmenverfolgung.
Meine Branchen sind Automotive, Elektronik und Sensorik sowie metallverarbeitende und industrielle Fertigung. Ich auditiere weltweit, von Berlin aus — in Deutschland und Europa ebenso wie in den USA und Asien.
Eine kurze Nachricht oder ein Anruf — in einem 15-Minuten-Gespräch klären wir Umfang und Vorgehen.
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